Die Überraschung bleibt aus

    Die Wölfe sind in der zweiten Runde des Floorball-Deutschland-Pokals ausgeschieden. Gegen den amtierenden Deutschen Meister MFBC Leipzig setzte es eine 3:24-Niederlage. Gemessen am Gegner zeigten die Wölfe dabei trotzdem eine gute Leistung.

    Erwartungsgemäß war Leipzig von Beginn an die spielbestimmende Mannschaft. Allerdings generierte der Bundesligist aus dieser Überlegenheit in den ersten Minuten wenig Torgefahr. Die Wölfe verteidigten diszipliniert und mit großem Engagement. Darüber hinaus kamen sie selbst zu Torchancen: erst ging ein Distanzschuss von Marc Lubes knapp am Tor vorbei, dann traf André Heißenbüttel nur das Außennetz. Das 0:0 hielt knappe sechs Minuten. Dann musste Lubes wegen Sperrens auf die Strafbank, und Leipzig nutzte die Überzahl eiskalt zur Führung. In der Folge häuften sich die Chancen des MFBC. Die Leipziger vergaben zwar auch viele dieser Gelegenheiten, schraubten den Spielstand aber trotzdem relativ schnell auf 6:0 hoch. Problem war dabei immer wieder der Bereich direkt vor dem eigenen Tor, in dem die Wölfe zu wenig Präsenz zeigten und oft einen Schritt langsamer waren als der Gegner. Die Wölfe ließen sich jedoch nicht entmutigen. Angetrieben von der grandiosen Stimmung in der Schoofmoorhalle spielten sie weiter gut nach vorne – und wurden belohnt. Frank Brinkmann erzielte mit einem cleveren Schuss ins kurze Eck das erste Tor der Wölfe. Es folgten jedoch zwei weitere Treffer für Leipzig zum Pausenstand von 8:1.

    An der Leipziger Dominanz änderte sich auch im zweiten und dritten Durchgang nichts. Doch die Wölfe erspielten sich weiterhin einige Chancen, unter anderem traf Paul Röttger den Pfosten. Mehrere Strafen gegen den MFBC konnten zwar nicht genutzt werden, zweimal waren die Wölfe aber doch noch erfolgreich. Luke Plenge traf auf Vorarbeit von Frank Brinkmann zum zwischenzeitlichen 2:13, André Heißenbüttel fing im letzten Drittel einen Abwurf des Leipziger Goalies ab und erzielte mit einem präzisen Abschluss das dritte Tor der Wölfe. Trotz der vielen Gegentore konnten sich auch unsere Goalies Nils Westphal und Milan Urumovic mit einigen starken Saves auszeichnen.

    Fazit: Die Vorgabe von Trainer Lukas Bieger war es gewesen, aktiv mitzuspielen und sich nicht nur „hinten rein zu stellen“. Dabei wurden den Wölfen deutlich ihre Grenzen aufgezeigt. Gerade defensiv hätte man wohl das ein oder andere Tor verhindern können, im Anbetracht des Klassenunterschiedes lieferten die Wölfe aber ein gutes Spiel und wissen nun, woran sie noch arbeiten müssen.

    Weiter geht ́s schon am kommenden Samstag (12.10.) mit dem Spitzenspiel der Regionalliga Nordwest gegen Hannover 96 – neben den Wölfen das einzig ungeschlagene Team. Bully ist um 17 Uhr in der Lilienthaler Schoofmoorhalle. Kommt vorbei und unterstützt die Wölfe!

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