Die erste Hürde ist genommen

    Die Lilienthaler Wölfe sind souverän in die nächste Runde des Floorball-Deutschland-Pokals eingezogen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten siegte der TVL gegen Ligakonkurrent MTV Mittelnkirchen mit 19:5. In Runde 2 kommt es nun zu einem echten Kracher.

    Die Wölfe begannen nervös. Vor allem im Spielaufbau gab es viele Unsicherheiten und ungenaue Pässe. Paul Röttger und Max Klefeker erzielten dann zwar die ersten Tore für die Lilienthaler, doch Mittelnkirchen kam durch jeweils zwei Distanzschüsse schnell zum Ausgleich. Danach fanden die Wölfe aber immer besser ins Spiel und schienen dieses nun im Griff zu haben. André Heißenbüttel und Luke Plenge sorgten für eine 4:2-Führung, doch die eigene Defensive stand nach wie vor nicht sicher und ließ weitere Chancen zu, die der MTV mit einem Doppelschlag zum erneuten Ausgleich nutzte. Zum Ende des Drittels schalteten die Wölfe dann aber einen Gang höher und erzielten kurz vor der Pause drei Tore innerhalb von 44 Sekunden. Ein bekannter deutscher Kommentator hätte hier wohl vom „psychologisch wichtigen Zeitpunkt“ gesprochen. Mit der 7:4-Führung ging es in die Pause.

    Mit Beginn des zweiten Drittels spielten die Wölfe zielstrebiger nach vorne. Philipp Schneider kassierte zunächst noch eine 2-Minuten-Strafe wegen Stockschlags, die Wölfe spielten jedoch eine starke Unterzahl und übernahmen danach die Spielkontrolle. Das 8:4 von André Heißenbüttel beantwortete Mittelnkirchen wieder schnell, doch dies sollte das letzte Tor für den MTV gewesen sein. Auch die Wölfe taten sich noch etwas schwer mit dem Toreschießen, sogar in doppelter Überzahl fiel kein Treffer. Klefeker und Schneider trafen dann aber doch noch zum Pausenstand von 10:5.

    Das letzte Drittel gehörte allein den Wölfen. Bei Mittelnkirchen schwanden zusehends die Kräfte, und die verbleibenden Angriffe fanden spätestens bei Goalie Dennis Peper ihr Ende, der eine gute Leistung zeigte und sogar noch einen Penalty entschärfte. Die Spielgemeinschaft erspielte sich zahlreiche Torchancen und schraubte das Ergebnis bis zum 19:5-Endstand weiter in die Höhe. „Wir haben uns über das gesamte Spiel kontinuierlich gesteigert. Das lag nicht nur am Gegner, sondern vor allem an uns selbst“, lobte Kapitän Heißenbüttel sein Team nach Abpfiff.

    In der zweiten Runde des Pokals kommt es nun zur Neuauflage des letztjährigen Bundesliga-Endspiels. Am ersten Oktoberwochenende ist der MFBC Leipzig inklusive Ex-Wolf Mark-Oliver Bothe zu Gast in Lilienthal. Vorher steht aber erst einmal das nächste Ligaspiel an: Am 22.09. spielen die Wölfe gegen die zweite Mannschaft vom TV Eiche Horn.

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