Wölfe ziehen ins Achtelfinale ein

Heimspiel_Berlin_Pokal

Mit dem Achtelfinaleinzug im Floorball-Deutschland-Pokal hat der TV Lilienthal Selbstvertrauen für die geplante Aufholjagd in der Bundesliga getankt. In der 3. Runde bezwangen die Wölfe am Sonntag den Ligarivalen BAT Berlin vor 170 Zuschauern verdient mit 5:3 (1:1, 1:1, 3:1) und bewiesen dabei wieder Nervenstärke. „Es war das erwartet enge Spiel. Wir haben es aber geschafft, konzentriert zu bleiben“, freute sich Betreuer Daniel von der Heyde.
Berlin war in der Tat ein zäher Gegner, der den Lilienthalern alles abverlangte. Der von seiner Verletzung genesene Kapitän André Heißenbüttel meldete sich in der fünften Minute mit einem feinen Solo und dem 1:0 zurück, die Hauptstädter glichen durch Fabio Witte aber in der 18. Minute aus. In Überzahl erzielte Ole Appenrodt in der 25. Minute die erneute Führung für die Gastgeber, Berlin antwortete jedoch nur 22 Sekunden später mit dem 2:2 durch Marek Brincil. Auch im Schlussdrittel blieb es eng. Der Lette Kristaps Vaicis brachte in der 44. Minute erstmals die Gäste in Front, Mark Oli Bothe glich drei Minuten danach aus. In der Schlussphase kämpfte sich dann Lilienthal mit einer Willensleistung durch. Erst parierte Goalie Nils Hallerstede mehrfach glänzend, dann verwertete Appenrodt einen Pass von Dennis Heike in der 54. Minute im Hechtsprung zum 4:3. Als Heike in der 56. Minute auf die Strafbank musste, drängten die Berliner auf den Ausgleich. Torben Kleinhans behielt allerdings die Ruhe und schloss einen Konter zum 5:3-Endstand ab. Von der Heyde sprach hinterher „ein großes Kompliment an die Mannschaft“ aus: „Wir sind auf dem richtigen Weg und haben uns gemeinsam erstmal aus dem Loch herausgearbeitet. Auch dank der Zuschauer, die uns grandios unterstützt haben.“