Lilienthaler Wölfe präsentieren die Neuzugänge

    Zwei Neuzugänge vom Lokalrivalen TV Eiche Horn sind die prominentesten Neuzugänge des TV Lilienthal für die am Samstag, den 21. September 2013, beginnende Floorball Bundesliga-Saison. Mit Bastian Barthel und Jan-Paul Gersdorf haben die Wölfe in der Sommerpause ihren Kader qualitativ aufgerüstet, dazu hat Trainer Andreas Blankenstein mit David Henckel (TB Uphusen), Frithjof Pfennig (TuSG Ritterhude), Maximilian Murken und Daniel Bruns (beide SG Seebergen/Lilienthal) weitere Alternativen bekommen. „Der kleine Kader war unser Hauptproblem, daran haben wir gearbeitet“, erklärt der Coach: „Es gibt keinen Zweifel, dass die Mannschaft stärker geworden ist.“

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    Bastian Barthel
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    Jan-Paul Gersdorf

    Vor allem von Barthel und Gersdorf können die Wölfe-Anhänger einiges erwarten. Beide haben bereits etliche Spielzeiten in der Eliteklasse hinter sich und ihre Torgefahr mehrfach unter Beweis gestellt. Ex-Juniorennationalspieler Barthel suchte nach dem Horner Abstieg „eine neue Herausforderung“ und gibt gleich das Lilienthaler Saisonziel vor: „Wir wollen wieder in die Playoffs.“ Die Voraussetzungen, glaubt Gersdorf, sind am Schoofmoor dafür bestens. „Der Verein bietet ein sehr gutes Umfeld. Die Mannschaft wird hervorragend unterstützt“, sagt der 22-Jährige, der schon einmal ein halbes Jahr in Lilienthal spielte: „Im Team herrscht ein super Umgang untereinander. Wir haben viel Spaß.“

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    David Henckel
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    Frithjof Pfennig

    Davon sollten auch die vier weiteren Neuzugänge profitieren. Der 23-jährige Henckel hofft auf den Sprung ins Team und hat seine Qualitäten besonders in der Offensive. Beim Regionalligisten in Uphusen war der schussstarke Rechtsausleger der Torschütze vom Dienst, in Lilienthal hat er allerdings mehr Konkurrenz im eigenen Team. Dazu gehört auch Mit-Neuzugang Pfennig, der ein ähnlicher Spielertyp ist: torgefährlich, handlungsschnell, aber auch unerfahren. „Sie sind Spieler, die unsere Möglichkeiten erweitern“, meint Trainer Blankenstein. „Natürlich müssen sie sich erst einmal an das Niveau in der Bundesliga gewöhnen.“

    Maximilian Murken
    Maximilian Murken
    Daniel Bruns
    Daniel Bruns

    Das gilt auch für die beiden Neuen aus dem eigenen Stall: Verteidiger Murken hat seine persönlichen Ambitionen für die kommende Saison auch entsprechend bescheiden gehalten. „Ich will möglichst viele Erfahrungen sammeln und den nächsten Schritt machen“, sagt er. Der Sprung in die Mannschaft sei für ihn „ein kleiner Traum“: „Ich werde alles geben, um die Wölfe zu unterstützen.“ Bruns formuliert es ähnlich: „Ich will mich als Alternative aufdrängen.“

    Wie gut das gelungen ist, wird sich schon am 21. September zeigen, dann steigt der Saisonauftakt um 18 Uhr gegen Rekordmeister UHC Sparkasse Weißenfels. „Es wird Zeit, dass die Vorbereitung vorbei ist. Es soll endlich losgehen“, sagt Gersdorf. Die Chancen auf einen ähnlichen Erfolg wie im Vorjahr, als die Wölfe mit Platz fünf überraschten, stehen mit dem verstärkten Kader relativ gut. „Für mich als Trainer ist die Lage sicherlich nicht schlechter geworden“, sagt Blankenstein: „Aber jede Saison hat ihre eigene Geschichte. Ich kann ja schwärmen, wie ich will: Am 21. September um 18 Uhr sind sowieso alle Prognosen hinfällig.“

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    Mannschaftsfoto Lilienthaler Wölfe
    Mannschaftsfoto Lilienthaler Wölfe