Konzentration aufs Pokal-Achtelfinale

    Nur wenige Tage nach der Trennung von Trainer Andreas Blankenstein stehen die Floorball-Herren des TV Lilienthal vor einem großen Spiel in eigener Halle. Am Samstag erwarten die Wölfe um 18 Uhr die Floor Fighters Chemnitz zum Achtelfinale im Floorball-Deutschland-Pokal, zwei Siege trennen die Lilienthaler noch vom Final Four im kommenden Jahr auf Föhr. „Die Situation ist nicht einfach für uns“, sagt Pressewart Tobias Melde: „Wir müssen jetzt das Beste daraus machen. Wir sind stark genug, um Chemnitz zu schlagen.“

    Erst vor drei Wochen hat Lilienthal das bewiesen. Beim 6:5 nach Verlängerung im Bundesliga-Spiel an gleicher Stelle hätte ein schwacher Start die Wölfe aber fast um den Sieg gebracht. Auch im Pokal-Duell erwartet die Wölfe, bei denen Dennis Heike weiterhin ausfällt, wohl wieder ein Geduldsspiel, die Stärke der Chemnitzer liegt in einer massiven Defensive und schnellen Kontern. „Wir wissen, was auf uns zukommt. Ich hoffe, wir haben unsere Lehren aus dem Ligaspiel gezogen“, sagt Melde.

    Die Favoritenrolle ist nicht eindeutig auszumachen. Die Floor Fighters sind zwar Vorletzter in der Bundesliga, in der aktuellen Lage ist der Ausgang völlig offen. „Es wird schon spannend, wie wir uns präsentieren“, glaubt Melde. Auf der Wölfe-Bank sitzt zunächst Freya Mordhorst, die von Kapitän André Heißenbüttel unterstützt wird.

    Die ersten 20 Zuschauer werden mit einem freien Eintritt belohnt.

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