Final4 – So nah und doch so fern?

    Der Einzug ins Final4 des Floorball-Deutschland-Pokals ist für den TV Lilienthal ganz nah – und doch so fern. Das Bundesliga-Schlusslicht braucht nur noch einen Sieg im Viertelfinale, um beim bundesweiten Saison-Highlight in Hamburg dabei zu sein, doch die letzte Hürde scheint unüberspringbar zu sein. Am Sonntag reisen die Wölfe zum Duell mit dem Tabellenführer und Rekordmeister UHC Sparkasse Weißenfels (16 Uhr), die Chancen auf eine Sensation sind TVL-Coach Andreas Blankenstein aber durchaus vorhanden: „Wer uns auf die leichte Schulter nimmt, könnte damit auf die Nase fallen. Wir können sie überraschen.“

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    Dafür muss Blankenstein aber erst einmal die 7:20-Packung aus den Köpfen seiner Spieler bekommen, die Lilienthal vor drei Wochen an gleicher Stelle kassierte. Damals wirkte die Wölfe-Abwehr den starken Weißenfelser Technikern nicht annähernd gewachsen. „Wir wissen, was schief gelaufen ist“, meint Blankenstein: „In anderen Spielen haben wir gezeigt, dass wir Topteams fordern können.“

    Auf Weißenfelser Überheblichkeit kann sich Lilienthal jedenfalls nicht verlassen. Der Weißenfelser Trainer Martin Brückner nannte den TVL „einen ernstzunehmenden Gegner“ und die sieben Gegentore in der Liga „eine Mahnung: Die Lilienthaler verstecken sich nicht und agieren sehr unangenehm. Sie sind sicherlich heiß darauf, uns ein Bein zu stellen.“ Das kann Blankenstein nur bestätigen: „Wir werden wir für die Playdows testen, sondern das Ticket für Hamburg lösen.“