Souverän ins Pokal-Achtelfinale

Bundesligist TV Lilienthal hat sich in der zweiten Runde des Floorball-Deutschland-Pokals keine Blöße gegeben und bei Regionalliga-Tabellenführer SG Hamburg/Schenefeld offensiv richtig ausgetobt. Die Wölfe siegten an der Elbe ohne Mühe mit 17:3 (4:0, 4:0, 9:3) und holten sich Selbstvertrauen für den Bundesliga-Abstiegskampf. „Das war allerdings schwerer als es aussah“, befand Trainer Andreas Blankenstein: „Hamburg hat viel Widerstand geleistet, deshalb bin ich froh, dass wir das am Ende so souverän gelöst haben.“

Kapitän André Heißenbüttel ging mit gutem Beispiel voran und eröffnete mit einem Doppelpack in der fünften und sechsten Minute den Torreigen. Danach legte Heißenbüttel das 3:0 durch Dennis Heike (8.) und das 4:0 durch Marc Lubes auf (16.). In der Folge legte der Lilienthaler Angriff eine Schaffenspause ein, nahm Mitte des zweiten Drittels die Produktion jedoch wieder auf. Fabian Diaz de Armas (32.), Ole Appenrodt (35.) und Tobias Melde mit einem Doppelschlag in der 38. und 40. Minute sorgten zur zweiten Pause für ein standesgemäßes 8:0.

Im Schlussabschnitt machten Appenrodt (41./45.) Diaz de Amas (46.) und Frank Brinkmann (48.) das Dutzend voll, ehe Johannes Gebauer den ersten Hamburger Treffer erzielte. Mark-Oliver Bothe erhöhte nach 52 Minuten wieder auf 13:1, die Gastgeber antworteten durch Benedikt Friedrich zwei Minuten später. Lilienthal ließ sich davon aber nicht aufhalten: Andre Kimmig (54.) und Bothe (56.) erhöhten auf 15:2, bevor Günter Frese nach einem langen Auswurf von Torhüter Nils Hallerstede sein erster Saisontreffer gelang. Bothe markierte in der 59. Minute auf 17:2, der Hamburger Christian Kadow im gegenzug dann den Endstand. „Es ist schön, dass wir im Achtelfinale stehen“, fand Blankenstein: „Aber wir dürfen aus diesem Spiel nicht zu viele Rückschlüsse für die Bundesliga ziehen. Ab nächste Woche wird das Toreschießen wieder deutlich schwerer.“

Die Videozusammenfassung: